Frühstück 2017-11-22T11:50:45+00:00

Das tägliche Schulfrühstück:

Die Hausaufgabe für die Eltern

Was Herzhaftes

Eine Grundlage für das Schulfrühstück kann z. B. eine Scheibe Vollkorn- oder Knäckebrot oder ein Vollkornbrötchen mit herzhaftem Belag sein. Darauf kommt fettarmer Käse, fettarme Wurst oder auch einer der vielen herzhaften Aufstriche aus Bio-Laden oder Reformhaus.

Was fett statt fit macht

Süßigkeiten (auch die mit „viel Milch“), Kartoffelchips und die meist sehr stark gesüßten Cerealien, auch Cola oder Limo haben nichts im Ranzen zu suchen. Sie enthalten viel zu viel Zucker, Fett, Salz, Aromen etc., und machen auch noch kribbelig und unkonzentriert.

Was Frisches

Dazu je nach Saison und Vorlieben Ihres Kindes Stückchen von Apfel, Möhre, Kohlrabi, Cocktailtomaten, Mandarinen… Bio-Obst und -Gemüse weisen in der Regel eine deutlich niedrigere Pestizid-Belastung auf, als konventionelle Ware. Viele Erwachsene und Kinder stellen außerdem fest, dass ihnen Bio-Obst und Gemüse besser schmeckt.

Lecker ist gelernt

Was lecker ist und was nicht, diese Vorlieben werden in der Kindheit geprägt und meist das ganze Leben beibehalten. Für Eltern und ältere Geschwister ist das eine Chance, durch ihr gutes Vorbild die Basis für gute Ernährungsgewohnheiten zu legen.

Kids mitreden lassen

Der Appetit bei Kindern unterliegt starken Schwankungen. War gestern die Dose noch halb voll, kann sie morgen ratzekahl leer sein, was gestern noch lecker war, ist heute igitt. – am besten lassen Sie Ihr Kind mitreden, was und wieviel es mitnehmen möchte.

Trinken nicht vergessen

Wasser, Früchte- oder Kräutertees oder Saftschorlen sind geeignet.

„Kinder mögen nichts Gesundes“

Ein Vorurteil, das von Erwachsenen immer wieder bedient wird. Von den übersüßten und überfetteten Kindersnacks im Supermarkt bis zum Kinderteller, der auch in teuren Restaurants reflexartig mit Pommes, Paniertem und Ketchup bestückt wird. Dass Kinder es nur ungesund mögen, wurde von Studien längst widerlegt. Bietet man Kindern die ganze Bandbreite von naturbelassenen Lebensmitteln an, ernähren sie sich nämlich erstaunlich ausgewogen und wählen genau das, was ihnen gut tut. Das Argument „iss das, es ist gesund“, zieht allerdings in der Tat nicht.